Gesellschaft für Bibliodrama

Kirchentag 2019 in Dortmund

Ein kurzer Bericht vom Projektleiter

Zentrum Bibliodrama/Bibliolog auf dem Dortmunder Kirchentag

Wo waren wir?

Das Zentrum Bibliodrama/Bibliolog war Bestandteil des sog. Workshophauses „Bibel“ im Mallinckrodt-Gymnasium am Südrandweg in Dortmund – zwei Stationen vom Hauptbahnhof entfernt. Die Lage war natürlich hervorragend.

Träger des Angebots waren die Gesellschaft für Bibliodrama und das Internationale Netzwerk Bibliolog.

Das Workshophaus beinhaltete außer unserem Zentrum auch viele andere Angebote, die unter dem Thema „Bibel“ zusammenfasst waren.

Unsere Räume lagen in der 3. Etage der Schule. Der Aufzug war defekt. Deshalb waren wir für Gehbehinderte  fast nicht erreichbar. Einer unserer Workshopleiter – Gilbert Krüger – ist Rollstuhlfahrer. Für seinen Workshop – er bot ihn gemeinsam mit Anna Katharina Dietz an – öffnete die Schule einen ebenerdigen Raum, der nicht vom Kirchentag gemietet war – sogar 2x; denn die beiden wiederholten ihren Workshop am nächsten Tag. Das war sehr entgegenkommend von den Mitarbeiter*innen der Schule.

Wer hat mitgemacht?

In der Projektgruppe, die das Zentrum und seine Angebote geplant und begleitet hat, waren 9 Bibliodrama- und Bibliologleiter*innen (Angelika Brennemann, Karen Bossow, Regine Gittinger, Burkhard Giese, Gilbert Krüger, Michaela Langenheim, Lutz Müller, Susanne Timm-Münden und Udo Schneider) beteiligt. Zum Teil haben sie eigene Workshops angeboten.

59 Menschen haben – zumeist in partnerschaftlicher Leitung – Workshops angeboten.

An unseren Workshops teilgenommen haben am Donnerstag 442, am Freitag 343 und am Samstag 347 (insgesamt also 1132) Personen.

Was wurde angeboten?

Wir konnten bis zu 8 parallele Bibliodramen/Bibliologe machen – so viele Räume standen uns zu Verfügung. (Allerdings waren 3 für unsere Zwecke zu klein.)

Donnerstag haben wir 12, am Freitag 15 und am Samstag ebenfalls 15 Workshops angeboten.

Außer im Männerworkshop von Burkhard Giese und Wolfram Gauhl waren in allen Workshops Frauen in der absoluten Überzahl.

Eröffnet wurde das Zentrum am Donnerstagmorgen des Kirchentages mit einem Tanzbibliodrama von Anke Polster und Gert Stührmann. Weil die Aula des Gymnasiums feuerschutztechnisch umgebaut wurde, stand sie nicht zur Verfügung. Dankenswerterweise waren die beiden bereit, ihr Angebot auf dem Sportplatz der Schule zu machen. Immerhin machten 160 Teilnehmende mit.

Ein zweites Bibliodrama – „mit viel Bewegung“ - auf dem Sportplatz boten Dirk Harms und Tönnies Meyerhoff-Rösener an.

Die Projektgruppenmitglieder hatten den Wunsch, möglichst jeden Tag je ein behindertengerechtes und ein fremdsprachiges Angebot zu machen. Da der Aufzug der Schule defekt war, ist ersteres krachend gescheitert. Englischsprachige Angebote machten Riitta Kunsi und Karen Bossow, Dorota Majda, Martina Rupp und Klaus-Dieter Nikischin, Anne Blomqvist und Elina Miettinen.

Weitere Freundinnen aus dem Ausland, die Angebote machten, waren Ildikó Donáth-Muntag und Dora Falvay.

Allen, die das Zentrum Bibliodrama/Bibliolog unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön!

Das Interesse bei den Kirchentagsteilnehmer*innen war groß. Fast alle Workshops waren ausgebucht. Einzelne mussten Nachzügler sogar abweisen, weil ein sinnvolles Arbeiten nicht mehr möglich gewesen wäre. Es ist eine große Chance für unsere Arbeit; und trotz manchem, was man hinterfragen kann, haben wir viel Unterstützung durch den Kirchentag erfahren. Für die, die ein Interesse spüren, evtl. beim nächsten (3. Oekumenischen) Kirchentag in Frankfurt ein Angebot zu machen: tragt euch schon mal das Datum ein: 12. – 16. Mai 2021 (www.oekt-frankfurt.de).

„Was für ein Erlebnis“

Bibliologe auf dem Kirchentag 2019

Einen weiteren Bericht als Vorabdruck aus TEXT RAUM 51 von Michaela Langenheim und Lutz Müller können Sie sich hier bereits durchlesen.